zum zweiten mal erscheint das legendäre kollaborationsalbum des angesehenen experimentalmusikers aoki takamasa mit japans antwort auf björk, der avant-pop-heldin tujiko noriko. ursprünglich vor 20 jahren auf dem britischen label fatcat records veröffentlicht, ist „28“ eine herrlich einfallsreiche und klanglich lohnende fusion aus glitchigen elektronischen beats, wärmenden synthesizer-klängen, autechre-artigen idm-rhythmen, staubigen ambient-klanglandschaften und björk-artigen vocals der sprudelnden noriko.
es ist die art von album, die eine perfekte balance zwischen anspruchsvollem experimentalismus, klassischem songwriting, der haptik warmer ambient-musik und den ausgefallenen beat-kreationen von flying lotus und seinen zeitgenossen aus los angeles bietet. mit anderen worten: es ist ein echter experimenteller pop-klassiker, der einen platz in deiner plattensammlung verdient.